Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
AGB der Asghar Consultants e.K. für Personalvermittlung und HR-Dienstleistungen
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Asghar Consultants e.K., Rondenbarg 11-17 (Haus 1), 22525 Hamburg (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber") im Bereich der Personalvermittlung, Personalberatung und verwandter Dienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§2 Leistungen
Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich der Personalvermittlung, insbesondere:
- Direkte Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften
- Vermittlung von Freiberuflern für Projekte
- Talent Assessment und Eignungsdiagnostik
- Private Arbeitsvermittlung für Arbeitsuchende
- Beratung im Bereich Human Resources
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen individuellen Vereinbarung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Der Auftragnehmer schuldet die sorgfältige Auswahl und Vorstellung geeigneter Kandidaten, nicht jedoch den Abschluss eines Arbeitsvertrages zwischen Auftraggeber und Kandidat.
§3 Vergütung
Die Vergütung des Auftragnehmers richtet sich nach der individuellen Vereinbarung zwischen den Parteien. Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, gelten folgende Regelungen:
- Die Vermittlungsprovision wird fällig mit Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses zwischen dem Auftraggeber und einem vom Auftragnehmer vorgestellten Kandidaten.
- Die Höhe der Provision richtet sich nach dem vereinbarten Prozentsatz des Bruttojahresgehalts des vermittelten Kandidaten.
- Kandidatenvorschläge sind grundsätzlich kostenfrei; eine Vergütung wird nur im Erfolgsfall fällig.
- Alle genannten Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart.
§4 Vermittlungsgutschein
Für Bewerber, die im Besitz eines gültigen Vermittlungsgutscheins (AVGS) der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters sind, gelten folgende Besonderheiten:
- Die Vermittlungsleistung ist für den Bewerber kostenfrei.
- Die Vergütung erfolgt durch den zuständigen Kostenträger (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) auf Grundlage des vorgelegten Vermittlungsgutscheins.
- Der Bewerber ist verpflichtet, den Vermittlungsgutschein vor Beginn der Vermittlungstätigkeit vorzulegen und sicherzustellen, dass dieser gültig ist.
- Die Einlösung eines Vermittlungsgutscheins setzt voraus, dass die dafür erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und der zuständige Kostenträger (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) die Abrechnung bewilligt.
§5 Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Alle für die Vermittlung relevanten Informationen (Stellenprofil, Anforderungen, Konditionen) vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.
- Den Auftragnehmer unverzüglich über den Abschluss eines Arbeitsvertrages mit einem vorgestellten Kandidaten zu informieren.
- Vorgestellte Kandidatenprofile vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
- Den Auftragnehmer über Änderungen bezüglich der zu besetzenden Position zeitnah zu informieren.
Stellt der Auftraggeber einen vom Auftragnehmer vorgestellten Kandidaten innerhalb von 12 Monaten nach dessen Vorstellung ein – auch wenn die Einstellung nicht unmittelbar auf die Vermittlung zurückzuführen ist – so gilt die Vermittlungsprovision als verdient.
§6 Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die fachliche und persönliche Eignung der vorgestellten Kandidaten. Die endgültige Auswahl und Einstellungsentscheidung obliegt ausschließlich dem Auftraggeber.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
§7 Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der Personalvermittlung in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, die ihm im Rahmen der Personalvermittlung übermittelten personenbezogenen Daten der Kandidaten ausschließlich für den Zweck der Stellenbesetzung zu verwenden und nach Abschluss des Auswahlverfahrens datenschutzkonform zu löschen oder zurückzugeben, sofern kein Arbeitsvertrag zustande kommt.
§8 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen geheim zu halten und weder Dritten zugänglich zu machen noch anderweitig zu verwerten. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung der Geschäftsbeziehung fort.
§9 Laufzeit und Kündigung
Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, kann der Vermittlungsauftrag von beiden Seiten jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen in Textform (E-Mail genügt) gekündigt werden. Bereits vorgestellte Kandidaten bleiben von einer Kündigung unberührt; die Vergütungspflicht besteht fort, wenn mit einem bereits vorgestellten Kandidaten ein Arbeitsverhältnis begründet wird.
§10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
Stand: August 2026
Ergänzende Bedingungen für Kursbuchungen über das ASGCON Portal
Die vorstehenden AGB regeln Personalvermittlung und HR-Dienstleistungen. Für die Buchung von und die Teilnahme an Bildungs- und Sprachkursen über das ASGCON Portal gelten ergänzend die folgenden Bedingungen, die aus den bisherigen Kurs-AGB des Portals übernommen wurden. Die Paragraphenangaben in diesem Teil beziehen sich ausschließlich auf diesen Teil.
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge über die Buchung und Teilnahme an Kursen zwischen der Asghar Consultants e.K., Rondenbarg 11-17 (Haus 1), 22525 Hamburg (nachfolgend "Anbieter" bzw. "Bildungsträger") und den sich für einen Kurs anmeldenden Teilnehmenden (nachfolgend "Teilnehmende").
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB der Teilnehmenden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§2 Leistungen / Kursangebot
Der Anbieter erbringt Bildungs- und Weiterbildungsleistungen, insbesondere:
- Deutsch-Sprachkurse (Niveaustufen A1 bis C2)
- Berufliche Weiterbildung und Qualifizierung
- Technische Zertifizierungen
- Kurse zur beruflichen Weiterentwicklung
Die Kurse werden als Präsenz- oder Online-Veranstaltungen angeboten, wie in der jeweiligen Kursbeschreibung angegeben. Die zur Teilnahme erforderlichen Kursunterlagen werden, sofern nicht anders angegeben, vom Anbieter bereitgestellt.
Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Kurs erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung bzw. ein Abschlusszertifikat. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung und Buchung. Der Anbieter schuldet die ordnungsgemäße Durchführung des Kurses, nicht jedoch einen bestimmten Lernerfolg oder ein bestimmtes Prüfungsergebnis.
§3 Anmeldung & Vertragsschluss
Die Anmeldung zu einem Kurs erfolgt über das Online-Portal des Anbieters. Mit dem Absenden der Anmeldung geben die Teilnehmenden ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Teilnahmevertrages für den ausgewählten Kurs ab.
Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Anmeldebestätigung durch den Anbieter zustande, die auch per E-Mail erfolgen kann. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine Anmeldung anzunehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt; die Teilnahme ist von der Verfügbarkeit freier Plätze abhängig.
Der Anbieter behält sich vor, einen Kurs bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl oder aus sonstigen wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall vollständig erstattet; weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
§4 Kursgebühren & Zahlung
Die Kursgebühren ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung zum Zeitpunkt der Anmeldung und sind in Euro (EUR) ausgewiesen. Maßgeblich für die Höhe der Gebühr ist die jeweilige Buchung.
Sofern nicht anders vereinbart, sind die Kursgebühren vor Kursbeginn oder innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt. Die Zahlung erfolgt über die im Portal bereitgestellten Zahlungswege.
Zertifizierte Bildungsleistungen können nach § 4 Nr. 21 UStG von der Umsatzsteuer befreit sein, soweit gesetzlich zutreffend. Soweit Umsatzsteuer anfällt, wird sie in der Rechnung gesondert ausgewiesen.
§5 Bildungsgutschein & Förderung
Für Teilnehmende, die im Besitz eines gültigen Bildungsgutscheins der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters sind, gelten folgende Besonderheiten:
- Der Kurs wird vom zuständigen Kostenträger (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) auf Grundlage des vorgelegten Bildungsgutscheins finanziert.
- Die Annahme und Einlösung eines Bildungsgutscheins durch die Asghar Consultants e.K. setzt voraus, dass die dafür erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und der zuständige Kostenträger die Förderung für den gewählten Kurs bewilligt.
- Die Teilnehmenden sind verpflichtet, einen gültigen Bildungsgutschein vor Kursbeginn vorzulegen und sicherzustellen, dass dieser gültig ist.
- Soweit der Kurs vollständig durch den Kostenträger finanziert wird, fallen für die Teilnehmenden für den geförderten Kurs keine Kursgebühren an.
§6 Rücktritt, Widerruf & Stornierung
Verbrauchern steht bei im Fernabsatz (z. B. über das Online-Portal) geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Teilnehmenden können den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit dem Vertragsschluss.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts müssen die Teilnehmenden den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) informieren. Beginnt der Kurs auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmenden vor Ablauf der Widerrufsfrist, so haben die Teilnehmenden einen angemessenen Betrag für die bereits erbrachten Leistungen zu zahlen.
Unabhängig vom Widerrufsrecht kann ein gebuchter Kurs in Textform (E-Mail genügt) storniert werden. Bei Stornierungen, die bis 14 Tage vor Kursbeginn eingehen, werden bereits gezahlte Gebühren vollständig erstattet. Bei späteren Stornierungen oder bei Nichtteilnahme nach Kursbeginn bleibt die volle Kursgebühr geschuldet, es sei denn, die Teilnehmenden weisen nach, dass keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind. Eine Förderung über einen Bildungsgutschein bleibt hiervon unberührt.
§7 Pflichten der Teilnehmenden
Die Teilnehmenden verpflichten sich:
- Vollständige und zutreffende Anmeldedaten anzugeben und Änderungen dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
- Den gebuchten Kurs regelmäßig zu besuchen und aktiv mitzuwirken, um die Lernziele zu erreichen.
- Die Haus- und Kursordnung des Anbieters sowie die Anweisungen des Kurspersonals zu beachten.
- Die Kursunterlagen und die bereitgestellten Einrichtungen sorgsam zu behandeln und nicht unbefugt an Dritte weiterzugeben.
§8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Teilnehmenden regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nicht für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder aus einer vom Anbieter übernommenen Garantie.
§9 Datenschutz & Vertraulichkeit
Der Anbieter verarbeitet die personenbezogenen Daten der Teilnehmenden zum Zweck der Kursverwaltung in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Nähere Informationen zu Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Erfolgt eine Förderung über einen Bildungsgutschein, darf der Anbieter die zur Abrechnung und Nachweisführung erforderlichen Daten an den zuständigen Kostenträger übermitteln. Beide Parteien verpflichten sich, im Rahmen des Kursverhältnisses erhaltene vertrauliche Informationen geheim zu halten, auch nach Beendigung des Kurses.
§10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern die Teilnehmenden Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen sind.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
Stand: Januar 2026
